News rund um die DGDH

Nie war Dokumentation so wichtig: Die Befundevaluation

Aufgrund verschiedener Krankheitsverläufe und Schweregrade der Parodontalerkrankungen haben die Erfassung, die Beurteilung und die regelmäßige Evaluation der Parameter einen besonders hohen Stellenwert. Die Komplexität der Parodontitis macht eine umfangreiche Befunderhebung und eine umfassende, wiederholte Einschätzung des individuellen Risikos erforderlich.

Die neue PAR-Behandlung – die vier Etappen der „Tour de Parodontologie“!

Acht Monate ist sie nun schon alt, die neue PAR-Richtlinie. Nach einem holprigen Start ist die neue Behandlungsstrecke in den Praxen angekommen. Vieles musste in den letzten Monaten neu organisiert und in die Praxis Abläufe integriert werden. Es gabe aber auch viel Hilfe bei der Umsetzung, zahlreiche Webinare informierten und gaben Tipps zur Umsetzung.

DGDH und WEFRA LIFE mit humorvoller Kampagne gegen „faule“ Zähne

Mit dem Projekt „Schluss mit faulen Zähnen“ ruft die Deutsche Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH) die Wichtigkeit von regelmäßigen Zahnarztbesuchen – auch in der Corona-Krise – ins Gedächtnis. Auf kreative Weise zeigt die gemeinsam mit WEFRA LIFE entwickelte Kampagne von Januar bis März 2021 mit Printanzeigen, Banner und einem Snapchat-Filter auf, wie sich das dauernde zu Hause bleiben während der Pandemie auf die Zähne auswirken kann.

Neu-Isenburg, 1. Februar 2021 – Wir befinden uns nach wie vor in einer Pandemie, in der es gilt, vorsichtig zu sein. Aus Angst vor Ansteckung meiden viele Menschen deshalb Arzt- und Zahnarztbesuche. Nach Angaben der DGDH ging bereits vor Corona nur jeder vierte Deutsche unregelmäßig zur Zahnprophylaxe, 2020 stieg diese Zahl noch einmal an. Dabei ist die Sorge, sich bei einer zahnärztlichen Behandlung mit Covid-19 zu infizieren, unbegründet. Denn Zahnarztpraxen setzen seit jeher strenge Hygienerichtlinien um und sorgen in Corona-Zeiten mit nochmals verschärften Regeln und verbesserten Konzepten für eine risikofreie Behandlung.

Zähne, die auf Sofas herumgammeln
Mit ihrer aktuellen Kampagne möchte die DGDH den sinkenden Zahnarztbesuchen entgegenwirken. Um die Menschen aus ihrer Stay-at-home-Starre zu wecken, war eine aufmerksamkeitsstarke und humorvolle Kommunikation gefragt. Konzept und Umsetzung stammen von WEFRA LIFE Solutions. Als Keyvisuals dienen „faule Zähne“, die vor dem Fernseher herumgammeln – eine Metapher für Patienten, die sich im Lockdown kaum noch vom heimischen Sofa lösen können und sich nicht nur aus Angst, sondern auch aus Bequemlichkeit vor dem Zahnarztbesuch drücken.

Spezieller Snapchat-Filter sorgt für Überraschungsmoment
Das Besondere an der Kampagne sind zwei sympathische 3D-Cartoon-Zahnfiguren: erst illustriert und anschließend vom 3D-Spezialisten Victor Titanu digital gebaut. Mit ihrer Hilfe schafft es die DGDH, ein ernstes Thema unterhaltsam und humorvoll anzusprechen. Speziell für die Kampagne, wurde auch der Snapchat-Filter „Say aaah“ entwickelt.
Dieser zeigt auf eine überraschende Art, was passiert, wenn man seine Zahngesundheit vernachlässigt: Öffnet der Anwender den Mund vor der Kamera, kommt aus diesem ein Schwarm Fliegen herausgeflogen. Mit dem originellen Tool soll Interesse geweckt sowie das bewusste Auseinandersetzen mit der eigenen Mundgesundheit gesteigert werden.

Anzeigen und Banner in auflagenstarken Medien
Über reichweitenstarke Medien werden die Endverbraucher auf die Aktion aufmerksam gemacht. Leser von z.B. Fit For Fun, Focus, Cinema oder Freundin sehen sich Auge in Auge mit ihren potenziell „faulen“ Zähnen. Neben dem Aufruf zum/zur Dentalhygieniker*in zu gehen, findet sich in den Anzeigen der SnapCode, der zum passenden Snapchat-Filter führt. Auch die Fachzielgruppen werden auf die Kampagne aufmerksam gemacht. Dafür wurden animierte Banner kreiert, die einen faulen Zahn direkt vom Sessel auf einen Behandlungsstuhl katapultieren. Über einen Link werden die User direkt auf die Webseite der DGDH weitergeleitet. Bei der Mediaplanung unterstützte die WEFRA LIFE Media und WEFRA LIFE Mediaplus.

Corona- Kampagne: DGDH laden mit „Plaquebuster“ Patienten zum Streaming in die Praxen ein

Der erneute harte Lockdown vor Weihnachten war notwendig, um die anhaltend steigenden Infektionszahlen zu stoppen. Dabei sollte jedoch die Gesundheit nicht auf der Strecke bleiben – notwendige Behandlungen sollten weiterhin durchgeführt werden. Denn: Die Behandlung in den Zahnarztpraxen ist sicher! In den Praxen wurde auch schon vor Corona  nach sehr strengen Richtlinien des RKI gearbeitet.

„Plaquebuster“ ist ein digitales Konzept zur Aktivierung während der Corona Pandemie. Die neuartige digitale Plattform sieht sich dabei als Prototyp, der es Patienten ermöglicht, während der Wartezeit oder Behandlung vereinfacht Streamingdienste zu nutzen. Ermöglich wird dies zudem durch die Bereitstellung von Tablets oder internetfähigen Fernsehern der teilnehmenden Zahnarztpraxis.

Weitere Informationen in den folgenden Beiträgen.

www.plaquebuster.de

Fragen oder Anmerkungen gerne an: Sylvia Fresmann (fresmann@dgdh.de)

Wenn eine Sonde auf die Suche geht

Sondieren ist nicht gleich sondieren. Das wird oft sehr unterschiedlich durchgeführt und dokumentiert und das Ergebnis hängt von vielen Faktoren ab: Sondierungsdruck, Durchmesser der Sonde, Anstellwinkel und vieles mehr. Wie viele Messpunkte pro Zahn sollen eigentlich gemessen werden? Auch diese häufig gestellte und diskutierte Frage werden
wir beantworten.

Die Professionelle Zahnreinigung – ein unnötiges Extra?

Prophylaxe und unterstützende Parodontaltherapie-Sitzungen (auch parodontale Nachsorge) werden in den Zahnarztpraxen häufig sehr unterschiedlich durchgeführt und organisiert. Zum einen differieren die Behandlungen im Zeitaufwand und in den Kosten, zum anderen unterscheiden sie sich oft im Ablauf. In unserer Praxis hat sich ein einheitliches Prophylaxe-Konzept mit acht Schritten bewährt, das ich euch gern kurz vorstellen möchte.

Deutsche Gesellschaft für Dentalhygieniker/innen e. V. schließt strategische Partnerschaft mit ZahniFinder

Zum 05. Juli gaben wir und ZahniFinder.de auf der Jahresversammlung in Ludwigsburg die Vereinbarung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt.

ZahniFinder ist ein innovatives Stellenportal, dass mit einem eigenen Algorithmus die Qualifikationen, Praxisschwerpunkte, Rahmenbedingungen und Wünsche der registrierten Profile auf Arbeitgeber und Arbeitnehmerseite abgleicht und Profile aus der Umgebung vorschlägt, die die Anforderungen der eigenen Suche und der persönlichen Schwerpunkte erfüllen.
Auf diese Weise sparen sowohl Praxisinhaber als auch Fachkräfte Zeit für sonst notwendige Recherche. Die passenden Kandidaten (m/w) werden durch das Programm mit einem Matchingfaktor in % versehen und absteigend vorsortiert präsentiert.

„Wir sehen diese neue und innovative Art der Personalsuche als sehr zukunftsweisend“, so Sylvia Fresmannn. „Es werden bereits im Vorfeld viele nützliche Faktoren abgeglichen, weshalb die präsentierten Teilnehmer mit einem hohen Best Match Faktor tatsächlich sehr gut auf die Praxisprofile passen. Das verkürzt den eigentlichen Bewerbungsprozess und senkt zudem die Anzahl der kurzfristigen, fluktuationsbedingten Abgänge in der Praxis. Arbeiten ähnliche Charaktäre mit vergleichbaren Zielen und Wertevorstellungen zusammen, so sollte das automatisch ein Mehr an Erfolg, Arbeitsfreude und Lebensqualität herstellen.

Wir sind so sehr von der Praktikabilität der Plattform überzeugt, dass wir unsere eigene DGDH Stellenplattform online mit ZahniFinder.de verbinden. Wir gehen davon aus, dass ZahniFinder.de in der mittleren Zukunft das Potential hat, die zentrale Stellenplattform in der Zahnmedizin zu werden.“

Deutsche Gesellschaft für Datenschutz im Gesundheitswesen – Spezialangebot für DGDH-Mitglieder

Die Deutsche Gesellschaft für Datenschutz im Gesundheitswesen – DGDG (www.dgdg.online) ist ein Zusammenschluss von Ärzten, Juristen, IT-Spezialisten und Unternehmern aus dem Gesundheitsbereich. Gerade im Zusammenhang mit der neuen EU Datenschutzgrundverordnung kommen zahlreiche Pflichten auf unsere Praxen zu. Die DGDG kann hier kompetent unterstützen.

Die DGDH hat durch eine Kooperation einen Sonderpreis für DGDH-Mitglieder verhandelt. Solange mindestens eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter der Praxis DGDH-Mitglied ist, kann der Spezialangebot von der Praxis in Anspruch genommen werden.

Mitglieder der DGDG erhalten folgende Vorteile:
www.dgdg.online/vorteile.

Einen Überblick über die Leistungen der DGDG finden Sie hier:
www.dgdg.online/pakete.

Broschüre zum Download mit Spezialkonditionen für DGDH-Mitglieder:
www.dgdg.online/public/DGDH-Angebot-2018-05.pdf.

DGDH startet Imagekampagne

Schneller, höher, weiter: In Pyeongchang erbrachten Olympioniken aus aller Welt wieder Höchstleistungen. Um diese abrufen zu können, ist neben Training und der richtigen Ernährung jedoch auch „dentale Fitness“ wichtig – denn Gesundheit beginnt im Mund. Unterstrichen wird dies auch in den neuen Kampagnenmotiven der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen.

Die frühzeitige Beseitigung von Gingivitis, Parodontitis & Co sowie die Prophylaxebehandlung gehören daher ebenfalls zu den Vorbereitungen unserer Profisportler. Gesundheit beginnt im Mund – das bringen auch unsere neuen Kampagnenmotive auf ungesehene Art zum Ausdruck.

Unsere Imagekampagne verfolgt konkrete Ziele: Durch die fachkreisbezogene Berichterstattung soll der Wert Eurer Arbeit gerade bei Zahnärzten hervorgehoben werden. Geplant ist hier ein Qualitätssiegel für Zahnarztpraxen.

Des Weiteren möchten wir Eure Leistung noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Dafür werden Aufklärungs- und Informationsmaterialien entwickelt, welche Eure qualitätssichernde Arbeit und Professionalität den Patienten verdeutlichen.

Wir freuen uns, Euch und Euer Praxis-Team auch zukünftig mit unserer Arbeit zu unterstützen!

Erste Ergebnisse einer Mulitzentrischen Implantatstudie mit 167 Implantaten – aufgezeichnet mit parostatuts.de

Purpose: This randomized clinical multicenter study compared different professional preventive approaches on peri-implant inflammation under supportive implant therapy (SIT).
Methods: 105 participants (167 implants) were randomly allocated to four groups…
Results: 62 subjects (n= 101 implants) were available for assessment. In Groups A, C, and D, no significant implant-related differences between baseline and follow-up were found in PPD, MR, and BOP. Group B showed a significant difference (P= 0.022) between baseline (1.77 ± 1.58 mm) and follow-up (2.31 ± 1.54 mm) in PPD. The location of implant (P= 0.02), the type of implant (P= 0.01), and the age of subject (P= 0.04) had significant influences on BOP. (2017;30:190-196).

Digitale Dokumentation in der Parodontologie / Prophylaxe – neue Chancen für die Praxis

Wie war das noch gestern…
Kennen Sie das noch? Parodontale Befunde mühsam auf einem Befundblatt mit unterschied/ich farbigen Buntstiften dokumentieren?
Dafür brauchte man immer eine Assistenz. Bei einer schweren Parodontitis konnten das schnell über 900 Einzelbefunde sein, … sechs Messpunkte an jedem Zahn. Um die Beziehungen der Befunde untereinander darzustellen, mussten die Werte auf einem einzigen Befundblatt eingetragen werden.

Prävention und Parodontologie – so funktioniert’s

Am 1. und 2. September 2017 findet zum zweiten Mal das DZW-Präventions-Forum in der Haranni Academie für Heilberufe GmbH (HAC) in Herne statt, das die HAC gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygienikerinnen (DGDH) veranstaltet. In nachstehendem Interview mit der HAC beschreibt Mitinitiatorin Sylvia Fresmann die Ziele und die Neuauflage der Veranstaltung.

Die IDS, die Neuheiten für die Prophylaxe und ich…

Die IDS war toll – die weltweit größte Dentalschau hat Köln vom 21.03. – 25.03.2017 wieder zu einem internationalen dentalen Hotspot gemacht.

Kinderprophylaxe mit Konzept

In den letzten Jahren wurde in Deutschland eine Verbesserung der Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Studien der Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege zeigen, dass dieser Trend für das Milchgebiss nur eingeschränkt gilt. Mit dem ParoStatus.de Kinderkonzept kann man Milchzähne und den Wechsel zu den bleibenden Zähnen professionell begleiten, um Karies und Gingivitis keine Chance zu geben.

Kindgerechte Prophylaxe

Kinderprophylaxe hat sich mittlerweile in vielen Praxen etabliert. Das hat, in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen, zu einem deutlichen Rückgang der Karies bei Kindern geführt. Mehr als 80 Prozent sind heute kariesfrei. Aber rund 20 Prozent der Kinder haben sehr viele kariöse Läsionen. Es ist also noch viel zu tun. Helfen soll dabei ein neues kindgerechtes Prophylaxekonzept mit unterstützendem Computerprogramm, speziell entwickelt für Kleinkinder, Kindergartenkinder, Schulkinder und Teenager.

Parodontales Risikomanagement mit Konzept

Die Mundgesundheitsstudie V wurde in diesem Sommer präsentiert: Die Prävalenz von Karies und Parodontitis ist in fast allen Bevölkerungsgruppen rückläufig – Prävention funktioniert! Dennoch haben immer noch rund elf Millionen Deutsche eine Parodontitis, sie ist also immer noch eine ernst zu nehmende Volkskrankheit.

Parodontale Befunderhebung – schnell und umfassend

Was unterscheidet eigentlich eine Motordiagnose bei der jährlichen PKW-Inspektion von einer parodontalen Befunderhebung in der Zahnarztpraxis? Komischer Vergleich …?

Etablierung eines kontrollierten Parodontitis-Risikomanagements – Teil 2

Gesundheitsrisiken frühzeitig erkennen und langfristig vermeiden
Die risikobezogene unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) als Parodontitis-Nachsorge sowie die Verbesserung der Patientencompliance in der häuslichen Mundhygiene sind wichtige Voraussetzungen für den dauerhaften Parodontitis-Behandlungserfolg.

Etablierung eines kontrollierten Parodontitis-Risikomanagements – Teil 1

Fundiertes Wissen hilft
Die neue Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V) ist die größte repräsentative Erhebungsstudie seit Beginn im Jahre 1989. Sie wurde am 16. August 2016 erstmals veröffentlicht. Ungefähr 4.600 Personen aus 90 Städten und aus unterschiedlichsten sozialen Schichten und Altersgruppen wurden fachbezogen befragt und zahnmedizinisch-klinisch untersucht.

Prophylaxe live erleben

ParoStatus.de bietet zusammen mit KaVo Dental eine Prophylaxe-Live-Behandlung auf der IDS in Köln an. Auf der Messe wird vom 21. bis 25. März das einzigartige Konzept für die Kinderprophylaxe gezeigt, das unterschiedliche altersspezifische Systematiken und Empfehlungen für insgesamt vier Altersgruppen anbietet, vom Kleinkind bis zum Jugendlichen. Die angebotene Bandbreite reicht von der Gewöhnung des Kleinkindes an den Zahnarzt bis hin zu ästhetischen Aspekten bei Jugendlichen.

High-Heels oder Turnschuhe? Tipps für einen erfolgreichen Besuch der IDS

Der März 2017 ist in den Kalendern vieler Praxisteams seit langem dick unterstrichen und vorgemerkt. Wir freuen uns alle auf die weltweit größte Dentalschau, die in der Zeit vom 21.03. – 25.03.2017 zum 37. Mal stattfindet und in Köln ihre Messetore öffnet.

Implantatprophylaxe im Team: Grundlage für den Langzeiterfolg

Implantate und hochwertige Versorgungen werden weiterhin von Patienten stark nachgefragt. Ca. 1 Million gesetzte Implantate pro Jahr bestätigen diesen Trend. Technische Innovationen und Forschungen eröffnen dabei neue Perspektiven. Gründe für den Wunsch nach einer Versorgung mit einem oder mehreren Implantaten sind dabei vielfältig. Ästhetische Motive, Zahnverluste durch Karies, Parodontitis, Unfälle etc. sind häufig die Grundlage des Wunsches. Diese komfortablen Lösungen bringen jedoch auch Herausforderungen für Patient und Praxisteam mit sich. Um Implantate lange zu erhalten, sind professionelle Konzepte erforderlich, da sie besondere Pflege benötigen und besonderen Risiken ausgesetzt sind…

Parodontologie, Dentalhygiene und Ästhetik – News und Trends!

„Sommer, Sonne, DGDH–Jahrestagung“ … pünktlich zum 30. Juni strahlte die Sonne und mit ihr das ganze Organisationsteam der DGDH. Die Veranstaltung war „overbooked“ – insgesamt 250 DentalhygienikerInnen aus dem ganzen Bundesgebiet und aus dem angrenzenden Österreich hatten sich zu dem jährlich wiederkehrenden DH-Event im Nestor-Hotel in Ludwigsburg eingefunden…

DGDH News und Termine

Liebe Kolleginnen und Kollegen, unsere Ludwigsburger Jahrestagung ist vorüber – es war ein großer Erfolg mit mehr als 250 Teilnehmern! Einen ausführlichen Kongressbericht findet ihr in diesem Heft – neu gewählt worden ist Carol Bartoschek als 2. Vorsitzende, in einem kleinen Steckbrief stellt sie sich hier vor. Der nächste Termin steht bereits fest – bitte den 06./07. Juli 2017 schon mal in den Kalendern eintragen…

lmplantatpflege – Grundlagen und Besonderheiten

Die Nachfrage nach Implantaten und hochwertigen Versorgungen steigt. Fast eine Million gesetzte Implantate pro Jahr bestätigen diesen Trend. Die Gründe für den Wunsch nach einer Versorgung mit einem oder mehreren Implantaten sind dabei sehr vielfältig. Neben ästhetischen Motiven spielen Zahnverluste durch Karies, durch Parodontitis, durch Unfälle etc. eine Rolle. Auch die zunehmende Alterung der Bevölkerung mit einhergehenden Problemstellungen sind von Bedeutung und entsprechend von den Zahnarztpraxen zu berücksichtigen. In letzter Konsequenz sollten Zahnarztpraxen in der Lage sein, ihren Patienten ein breites Spektrum an Versorgungsmöglichkeiten zu bieten. Moderne Techniken und Materialien, fundierte Aus- und Fortbildungen machen dies möglich. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten …

Patientenbindung – immer wieder eine neue Herausforderung

Die Patientengewinnung und -bindung stellen für die Praxis immer wieder eine neue Herausforderung dar. Hohe Qualitätsansprüche wie Organisation, geschultes Personal und Service spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Prophylaxefachkräfte und Patienten sind überzeugt

Die stetig steigenden Anforderungen an eine modern ausgerichtete und geführte Zahnarztpraxis lassen die Inhaber und verantwortliche Mitarbeiterinnen in allen Funktionsbereichen nach Optimierungspotenzialen suchen.

Der tägliche Wettlauf gegen Gingivitis und parodontale Erkrankungen

Können Patienten dieses Rennen gewinnen? Die Beantwortung dieser Frage setzt verschiedene Aspekte voraus. Wichtig ist, dass Patienten verstehen, dass Parodontitis ein multifaktorieller Vorgang ist, der in einem empfindlichen Gleichgewicht steht. Hierzu ist eine enge, verständliche und risikoorientierte Führung und Begleitung der Patienten erforderlich. Grundlage ist ein professionelles Risikomanagement. Nur so besteht eine Chance auf dauerhafte Mundgesundheit.

Prophylaxe mit System

Prophylaxe in der Zahnmedizin gilt heute als Fundament der Zahn- und Mundgesundheit.

Das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung präventiver Maßnahmen steigt kontinuierlich. Ein durchdachtes Prophylaxekonzept unter Einsatz innovativer Produkte – zum Beispiel zur Behandlung von Überempfindlichkeiten – schafft die Basis für eine erfolgreiche Patientenbindung.

Erfolgsmodell – wirkungsvolle Prophylaxe ist eine Herausforderung für die Zahnarztpraxis

Teil 1: Lebenslange professionelle Prävention – das Prophylaxe-Konzept

Prävention liegt voll im Trend – viele Zahnarztpraxen haben dies bereits erkannt und die Prophylaxe zum festen Bestandteil ihrer Behandlungsphilosophie gemacht. Zum Erfolgsmodell wird die Prophylaxe jedoch erst mit einem durchdachten Konzept und natürlich mit kompetenten Mitarbeitern.

Prophylaxe als Praxiskonzept

Ein Artikel von Heike Wilken (DH in der Praxis Dr. Laugisch und Dr. Westermann)

Prophylaxe ist nicht gleich Prophylaxe. Stimmt, aber was heißt das? Prophylaxesitzungen werden in den Zahnarztpraxen häufig sehr unterschiedlich durchgeführt und organisiert. Es ist daher sehr wichtig, ein gutes Konzept für die Praxis zu entwickeln.

Parodontitis – Tsunami oder Herausforderung? 

Schnell und sicher zur Diagnose, professionellen Dokumentation und Auswertung.

Die gute Nachricht zuerst: Mit einem konsequent und strukturiert durchgeführten parodontalen Risikomanagement können parodontale Erkrankungen frühzeitig erkannt und gezielte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Die Chance, dass auch bereits erkrankte Patienten langfristig ihre Zähne erhalten und damit auch ihre Allgemeingesundheit schützen können, ist groß. Einzelmaßnahmen mögen kurzfristige (Teil-)Erfolge zeigen. Der bestmög liche und angestrebte Langzeiterfolg kann jedoch nur auf der Grundlage eines individuellen und umfassenden Behandlungskonzepts erzielt werden. Doch was heißt das genau?

Unser Bericht zur 20. Jahrestagung für Dentalhygieniker/Innen

Erfolgreiches Jubiläum im Nestor Hotel Ludwigsburg

Die 20. DGDH-Jahrestagung in Ludwigsburg besuchten mehr als 200 Dentalhygienikerinnen und ein Dentalhygieniker (Ron JM Knevel / Australien). Der Tag in Ludwigsburg begann mit einem weiteren Schritt in Richtung moderner Kommunikation. Die neue Homepage, die erst vor kurzem online gestellt wurde, ziert nun auch auch ein Link zur neuen Facebookseite der DGDH.

Sylvia Fresmann, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH), eröffnete gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Einwag, Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum Stuttgart, die Tagung im Nestor Hotel Ludwigsburg. 

Seit 1999 ist der Verein bemüht, Aufklärung bei der Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, insbesondere bei komplexen präventiven und parodontologischen Fällen zu leisten. Insbesondere die interdisziplinären Zusammenhänge zwischen der Allgemeingesundheit und der Mundgesundheit sowie Bestrebungen zur Prävention von Periimplantitis rückten in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Vereinstätigkeit. Die Teilnehmerinnen erwartete somit auch in diesem Jahr ein innovatives und spannendes Programm nationaler und internationaler Referenten aus Praxis und Forschung:

  • PD Dr. Dirk Ziebolz & Jan Schmickler, Göttingen
  • Prof. Petra Ratka-Krüger, Freiburg
  • Prof. Ulrich Schlagenhauf, Würzburg
  • Prof. Ralf Smeets, Hamburg
  • Maria Perno Goldie, RDH, BA, MS, Past President IFDH, San Carlos, USA
  • Ron Knevel, MHEd, BHealth, PhD candidate, NGPR-A dipl. Bendigo, Australia

Aspekte der risikoorientierten Patientenführung, Mundschleimhauterkrankungen oder der Einsatz von Probiotika in der Zahnheilkunde waren nur einige Themenschwerpunkte, welche den Dentalhygienikerinnen in ihrer praktischen Arbeit bei der Steigerung der Mundgesundheit in der Bevölkerung unterstützen sollen.

Sehr beeindruckend: Ron Knevel und sein multimedialer Einstieg „Impressions of Nepal“! Ausschnitte aus einem Video visualisierten die Entwicklung und den Stand der Dentalhygiene in Nepal und berichtete, wie viel Freiwilligenarbeit es bedarf, die Zahnmedizin und das Berufsbild der DH vor allem in den ländlichen Regionen zu etablieren.

Bei einem gemeinsamen Abendessen, welches Gelegenheit bot, sich mit Referenten sowie Kollegen & Kolleginnen auszutauschen und den einen oder anderen Vortragsansatz zu diskutieren, fand der Tag seinen verdienten Ausklang. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, Mitwirkende und an unsere Industriepartner und Aussteller, ohne deren Unterstützung dieser Kongress nicht möglich geworden wäre. Danke auch an die mittlerweile über 100 Follower auf unserer neuen Facebook-Seite. Folgen und informiert bleiben – in diesem Sinne freuen wir uns schon jetzt auf die erneute Begegnung 2015 in Ludwigsburg.

Mechanische Biofilmkontrolle zu Hause – mit Hand- und/oder elektrischen Zahnbürsten?

Ein Artikel von Dirk Ziebolz und Sylvia Fresmann

Entzündliche Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates – Gingivitis und Parodontitis – sind in der erwachsenen Bevölkerung sehr weit verbreitet. Bereits in der Altersgruppe der 35- bis 44-jährigen leiden ca. 52,7% an einer mittelschweren Form und 20,5% an einer schweren Form der Parodontitis; das bedeutet in Bezug auf die bundesdeutsche Bevölkerung, dass etwa drei von vier Erwachsenen im Laufe ihres Lebens an einer Parodontitis erkranken werden. Dabei steigt mit steigendem Alter das Erkrankungsrisiko.

Die Auswirkungen der entzündlichen Parodontalerkrankungen bleiben nicht nur auf den Mundraum beschränkt, sondern können einen negativen Einfluss auf den gesamten Organismus haben. Wechselwirkungen mit Diabetes mellitus, arteriosklerotischen Veränderungen und Herz-/Kreislauferkrankungen gelten heute als sicher.

Rückblick zur 19. DGDH-Jahrestagung bei unseren Kollegen im Zwischenraum-Zahnblog

DGDH-Tagung fokussiert Parodontitis und Stressbewältigung

Im Rahmen der 19. DGDH-Tagung informierten sich am 4. und 5. Juli 2013 in Ludwigsburg über 160 Dentalhygienikerinnen zur Therapie von parodontalen Erkrankungen zwischen Strategie und Stressbewältigung. Auch in diesem Jahr konnte die Tagung ihrem Anspruch, gleichzeitig hochwertige Fortbildung und freudiges Wiedersehen von DHs aus ganz Deutschland zu sein, ganz und gar gerecht werden.

Im Rahmen der IDS 2013 stieg mit der Produktvielfalt für die Prävention und Therapie parodontaler Erkrankungen auch die Verwirrung darüber, womit in der Praxis die besten Ergebnisse erzielt werden können. Aus diesem Grund widmeten sich die Vorträge der 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH) schwerpunktmäßig den Strategien für parodontale Erkrankungen. Da Veränderungen aber auch neue Belastungen mit sich bringen, war die Stressbewältigung das zweite große Thema der Tagung.

Unsere Pressemitteilung zur 18. DGDH-Jahrestagung

Forschen und lernen: Die 18. DGDH-Jahrestagung

Mit einer Rekordbeteiligung von 140 Dentalhygieniker/Innen aus dem gesamten Bundesgebiet startete die 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen DGDH e.V. in Ludwigsburg am 5. Juli 2012. Die zweitägige Tagung stand ganz im Zeichen der Parodontitis und Periimplantitis, den großen Herausforderungen im beruflichen Alltag der Teilnehmer.

Im Vorfeld der eigentlichen Tagung fand die Kick-Off-Veranstaltung der weltweit ersten prospektiven Studie zur Prophylaxe periimplantärer Erkrankungen statt. Dafür trafen sich die etwa 30 Dentalhygienikerinnen der teilnehmenden Praxen, um sich durch die Studienleiter Prof. Dr. Johannes Einwag (Direktor des zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart), PD Dr. Dirk Ziebolz (Universität Göttingen) und Sylvia Fresmann (1. Vorsitzende der DGDH) über die Details des Studiendesigns und zu den Durchführungsmodalitäten informieren zu lassen.