Historie und Grundlagen

Die Erfolgsgeschichte der deutschen Dentalhygienikerin (DH) begann 1994 in Baden-Württemberg, wo erstmals in der Bundesrepublik qualifizierte zahnmedizinische Fachhelferinnen (ZMF) eine praxisbezogene und am bundesdeutschen Zahnheilkundegesetz (ZHG) orientierte Aufstiegsfortbildung zur Dentalhygienikerin wahrnehmen konnten.

Grundlage der DH-Aufstiegsfortbildung ist die im Dezember 1999 von der Vertreterversammlung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) verabschiedete Musterfortbildungsordnung zur Dentalhygienikerin, die 2005 an die modernen Anforderungen der Zahnheilkunde angepasst wurde. Die konkrete Umsetzung der Inhalte obliegt den jeweiligen Instituten der Landeszahnärztekammern (LZÄK)

Die zwischen den Fortbildungsschritten liegenden praktischen
Arbeitszeiten steigern die Professionalität.

Von vielen Dentalhygienikerinnen wird rückblickend insbesondere die modulartige Struktur der Aufstiegsfortbildung als großer Vorteil bezeichnet. Diese Struktur, die auf der Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (früher: Zahnarzthelferin) aufsetzt, ermöglicht eine stufenweise und flexible Berufs- und Karriereplanung unter Einbeziehung von individuellen Bedingungen (Familienplanung).